Wie Tonleitern entstehen
Die Drei-Welten-Theorie nach Sir Roger Penrose verbindet die ideale (mathematische) mit der physikalischen (materiellen) und der mentalen (subjektiven) Welt. Jede der drei Welten ist sehr verschieden von den anderen, doch wir leben gleichzeitig in allen dreien, die drei Welten bilden eine einzige, nämlich unsere Realität.
Um das Zusammenspielen der drei Welten verständlich zu machen, schaue ich mir im Moment das Entstehen der Tonleitern an. Es gibt bekanntlich Tausende davon und offensichtlich spielt die Mathematik bei den Tonleitern eine Rolle, aber auch die physikalischen Verhältnisse und die Eigenheiten unserer subjektiven Wahrnehmung tragen das Ihrige bei. Tonleitern eignen sich deshalb gut zur Erklärung des Zusammenwirkens der drei Welten.
Weshalb spielt zum Beispiel die Oktave in allen Musikkulturen der Welt die gleiche Rolle? Alle enthalten nicht nur die Oktave als Tonleiterton, sondern die Oktave ist auch immer der Schlusspunkt der Tonleiter, d.h. die Tonleitern bewegen sich immer innerhalb von genau einer Oktave. Weshalb?
Und wie entstehen die anderen Töne? Was sind die mathematischen, physikalischen und subjektiven Umstände, die zu den verschiedenen Tonleitertönen führen? Als zweit häufigster Tonleiterton stellt sich die Quinte heraus. Die mathematischen, physikalischen und mentalen Verhältnisse, die zur Quinte führen, beschreibe ich hier.
Eine Übersicht über alle bereits publizierten Beiträge zur Drei-Welten-Theorie finden Sie auf der Drei-Welten-Übersichtsseite.
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